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Interessante Veranstaltungen

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So, 17. März 2019, 17 Uhr, Audimax Wien
2 € Ermäßigung für Alpenvereinsmitglieder
Der ältere Teil der Huberbuam, 51, ist verheiratet, Familienvater von drei Kindern und leidenschaftlicher Bergsteiger. Fest verwurzelt mit seiner Heimat, den Berchtesgadener Bergen versucht sich Thomas an Stoneage, einer spektakulären Erstbegehung am Un-tersberg. Er erzählt von seinem Leben „Dahoam“, zwischen Familie, Tradition und dem Stonerrock seiner Band „Plastic Surgery Disaster“. Hier sammelt er die Energie für seine steilen Abenteuer von den Alpen bis in den Himalaya, die er bildgewaltig und tempera-mentvoll präsentiert. Diesen aktuellen Livevortrag sollte man keineswegs versäumen!

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TAG DES BERGES 2018         

Das Bergsteigertreffen von TOP MOUNTAIN TOURS                 

7_header_tmt-8be131ab0abc6183df3c784ffc9f779e30cc7c5f2ed60468760e0c5b2823f27eSamstag 10. November 2018 um 10:00 Uhr im Florian-Stadl/Kloster Andechs (bei
Starnberg);

Veranstalter Günther Härter begrüßte die zahlreichen Besucher und viel Bergsteiger-prominenz u.a. Erich Reismüller (1965 Gangapurna-Erstbestei-gung, 7455 m, Nepal), Günter Sturm (Gründer des DAV-Summit Clubs), die Teilnehmer der deutschen Everest-Expedition von 1978; Gaby und Sigi Hupfauer (in den 1980er-Jahren das erfolgreichste Achttausender-Ehepaar), Helga Hengge (erste deutsche Everest-Besteigerin, die wieder heil hinunterkam – Hannelore Schmatz stand 1979 als erste deutsche Frau am Gipfel, kam aber beim Abstieg ums Leben);  Andi Heckmair („Vater der Transalp“ und Sohn des Eiger-Nordwand-Bezwingers) …
Darauf folgte eine beeindruckende Mischung aus kompetenter Beratung an den Stän-den der Ausrüstungspartner von Top Mountain Tours, aus interessanten Gesprächen auf der Bühne (Moderation Ernst Vogt, Leiter des Rucksackradios auf Bayern 2) sowie Ex-peditions- und Reisevorträgen. Ua. bezauberte Helga Hengge mit ihrem einfühlsamen Vortragsstil über die „Mondberge“ des Ruwenzori in Uganda. 2011 bestieg sie mit dem Mt. McKinley den letzten der Seven Summits. Bergsteigen hat für Helga Hengge nichts mit Heldentum zu tun, sondern mit Selbstfindung. Der „Berg als Wesen“ steht im Vor-dergrund ihrer Unternehmungen.
Der Südschwarzwälder Robert Jasper, der „Hausmeister der Eiger-Nordwand“, ist seit Jahren einer der profiliertesten, Exrembergsteiger und Kletterer. Im Vortag „Bergsteigen
am Ende der Welt“ entführte er das Publikum auf den eiskalten Monte Sarmiento. Die sturmumtoste Anreise per Segelschiff und der Aufstieg über tiefe Sümpfe und zerrissene
Gletscher, verlangten Jasper und seinen Kameraden alles ab, sind aber nur eine von Jaspers Expeditionen in die entlegensten Regionen der Erde und die Erfüllung seiner Leidenschaften.
Das absolute Highlight auf der Bühne war das Zusammentreffen von neun Teilnehmern zum 40. Jubiläum der erfolgreichen deutsch-französischen Everest-Expedition 1978, die Karl-Maria Herrligkoffer organisiert hatte. Bernd Kullmann, Karl Flock, Günther Här-ter, Hans Engl, Hans Holzknecht, Hans Kirchberger, Franz Seiler, Sigi Hupfauer, Hubert Wehrs, Schorsch Ritter und Hubert Hillmeier waren nach Andechs gereist. Ernst Vogt entlockte den „glorreichen 9“ so manche Bonmots, sodass diese einmalige „Everest-Expertenrunde“ wohl vielen der Anwesenden lange in Erinnerung bleiben wird.
Deuter-Mastermind Bernd Kullman erzählte mit ironischem Augenzwinkern in seinem Vortrag Anekdoten von damals. Als 24-jähriger stieg er in Jeans bis auf den Gipfel – auch um zu provozieren, wie er zugab. Mit nur zwei Sorten Konservendosen-Verpflegung und Zelten, die eher an Hundehütten als an Expeditionsunterkünfte erinnern war man weit-ab der Zivilisation unterwegs – kaum vorstellbar im Social Media-Zeitalter. Aber Geld und Sponsoren waren knapp, da Reinhold Messner und Peter Habeler am 8. Mai 1978 erstmals den Gipfel ohne Sauerstoff erreichten. Als erster Deutscher stand Reinhard Karl (Partner von Oswald Oelz) am 11. Mai 1978 auf dem Everest – ebenfalls als Mitglied der österreichischen Expedition.
Doch Herrligkoffer zog seine Expedition durch, tat sich mit den Franzosen zusammen. Wegen fehlender und defekter Sauerstoffmasken gab es Probleme und mit der Polin Wanda Rutkiewicz, die sich zwar emanzipiert gebärdete, aber letztendlich doch sehr von den Männern helfen ließ. „Wir sahen ihre Leistungen: nichts gefilmt zum Lager 3, wenig getragen, nichts versichert, keine Hochlager erstellt, keine Reparaturarbeiten im Khumbu-Eisbruch – nur Starallüren.“ (Herrligkoffer in: „Besessen, sieghaft, umstritten“, Seite 227/228). Auch Ausfälle schwächten das ursprünglich 22-köpfige Team: Kirschber-ger musste wegen einer Rippenfraktur die Heimreise antreten, Härter wegen Erfrierun-gen, Jörg Daum wegen Zahnproblemen.
Am 14. Oktober stiegen Mack und Hillmaier voraus, legten die Spur und versicherten den Hillary Step. Auch Engl war Richtung Gipfel unterwegs – ohne Sauerstoffmaske – hatte offenbar keinerlei Probleme mit der Höhe und beschrieb den Aufstieg später aus physiologischer Sicht als problemlos (Herrligkoffer „Mein Weg in den Himalaya“, Seite 222/223). Nach Mack und Hillmaier erreichte Engl den Gipfel als erster Deutscher ohne Flaschensauerstoff, als dritter nach Messner & Habeler!
An den folgenden Tagen schafften es Jean Afanassieff, Nicolas Jaeger, Pierre Mazeaud, Kurt Diemberger, Sigi Hupfauer, Wilhelm Klimek, Robert Allenbach, Wanda Rutkiewicz, Ang Kami Sherpa, Georg Ritter, Bernd Kullmann, Ang Dorje Sherpa und Mingma Nuru Sherpa (die beiden letzteren ohne Flaschensauerstoff) auf den höchsten Punkt der Erde. Jean Afanassieff und Nicolas Jaeger gelang am 15. Oktober 1978 der erste franzö-sische Gipfelerfolg am Mount Everest. Pierre Mazeaud stand zwei Stunden später mit Kurt Diemberger oben. Mit 16 Teilnehmern am Gipfel gehört diese deutsch-französische Expedition 1978 bis heute zu den erfolgreichsten Everest-Unternehmungen.                         https://www.youtube.com/watch?v=jrK_WYn8T5Q
Deutsches Expeditionsteam: 1. Karl-Maria Herrligkoffer (Leiter), 2. Robert Allenbach, 3. Hans Engl, 4. Günter Härter, 5. Hubert Hillmaier, 6. Sigi Hupfauer, 7. Hans Kirchberger, 8. Willi Klimek, 9. Bernd Kullmann, 10. Doris Kustermann, 11. Horst Laube (Arzt), 12. Josef „Sepp“ Mack, 13. Martin Rink, 14. Schorsch Ritter, 15. Wanda Rutkiewicz, 16. Horst Schumann (Kameramann), 17. Franz Seiler, 18. Marianne Walter, 19. Sepp Walter, 20. Hubert Wehrs.
Französisches Expeditionsteam: 1. Pierre Mazeaud (Leiter), 2. Jean Afanassieff, 3. Wal-ter Checchinel, 4. Claude Deck, 5. Ramond Despiau, 6. Kurt Diemberger (Kameramann), 7. Nicolas Jaeger (Arzt), 8. Jean-Francois Mazeaud.
Infos aufhttps://top-mountain-tours.de/m/tag-des-berges

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Trento-Film-Festival

Trento Film Festival

Grand Prize, Enzian in Gold „Città di Trento-Award”: „Señorita Marìa, la falda de la montaña“ von Ruben Mendoza, Kolumbien 2017/ 90′ Italian premiere;
Enzian in Gold für den besten Bergfilm – Italian Alpine Club Award, „Mario Bello” Award und UIAA Preis für den spektakulärsten Kletter- bzw. Eiskletter-Film, der die Werte und Ideale des italienischen Alpenvereins am besten widerspiegelt: „The Dawn Wall“ von Peter Mortimer und Josh Lowell, USA-Austria 2017/ 100′ Italian premiere;
Enzian in Gold „Città di Bolzano-Award” für den besten Entdeckungs- bzw. Abenteuerfilm: The Last Honey Hunter von Ben Knight, USA 2017/ 35′ Italian premiere.

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filmfest18_web_header01Filmfest St. Anton
Hauptpreis: „A land shaped by women“ von und mit den beiden Snowboard-Weltmeisterinnen Aline Bock & Anne-Flore Marxer in Island;
Publikumspreis:Eis und Palmen“ von Jochen Mesle und Max Kroneck über ihre Überquerung der Westalpen mit Rad und Ski.
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Bergfilm-Festival_Kristallberge

 

 

 

 

 

Die Siegerfilme 2018:
Großer Preis der Stadt Tegernsee: Aigle et Gypaète – Les maîtres du ciel,
Adler und Geier – Die Herrscher der Lüfte von Anne und Erik Lapied, Frankreich;
Preis des DAV für den besten Alpinfilm „Erlebnisraum Berg“: Durch die Wand – The Dawn Wall von Josh Lowell & Peter Mortimer, USA;
Bester Film zu „Lebensraum Berg“: Die Wildheuer – Senkrecht über dem Urnersee von Beat Bieri, Schweiz;
Bergzeit-Preis für den besten Film zu „Naturraum Berg“: Wildes Deutschland – Das Erzgebirge von Uwe Müller, Deutschland;
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http://www.mountainfilm.com/de/2018/
Die Siegerfilme 2018:
Grand Prix Graz: Durch die Wand – The Dawn Wall von Pete Mortimer & Josh Lowell, 104 min.
Kamera Alpin Austria: Russlands wildes Meer – Jahre im Überfluss von Franz Hafner, 51 min.
Kamera Alpin in Gold – Natur & Umwelt: Winzige Wunder – Die Wiese des Schreckens von Lothar Frenz, 43 min.
Kamera Alpin in Gold – Sport in Berg- & Naturräumen: Searching for Christmas Tree von Lie Feng, 15 min.
Kamera Alpin in Gold – Alpinismus & Expeditionen: Congenialità -The Attitude Of Gratitude von Christian Schmidt, 30 min.
Kamera Alpin in Gold – Menschen & Kulturen: The Last Ice Hunters von Jure Breceljnik & Rožle Bregar, 71 min.

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Das Kino, Giselakai 11, 5020 Salzburg

Matinee zu Erinnerung an Helma Schimke & Norman Dyhrenfurth               Samstag, 24. November:

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Thomas Huber eröffnete unglaublich schwungvoll und sehr unterhaltsam das Salzburger Bergfilmfestival.